Firmenportrait
Die Geschichte der Firma MasterRange beginnt 1997 auf einem Parkplatz in einem der ältesten slowenischen Dörfer: in Osp. Die damaligen Studenten und Firmengründer Andreas und Christian Bindhammer lernen beim Klettern Einheimische kennen, die aus dem Kofferraum ihres Autos heraus Klettergriffe verkaufen. Die Formen gefallen den beiden Brüdern. Sie nehmen ein paar davon mit und schrauben sie an die Boulderwand – zuerst bei sich zu Hause. Später in der Zentralen Hochschulsportanlage (ZHS) der Technischen Universität München, der sie einige Griffe verkaufen.
Zwei Brüder im Aufbruch:
Beide Hammerbrothers studieren noch, feiern aber bereits nationale und internationale Wettkampferfolge. Gleichzeitig fällt den Brüdern auf dass in Deutschland ein Mangel an Kletteranlagen besteht, die mehr sind als bloße Trainingshallen. Eine Marktlücke. Christian entwickelt ein Firmenkonzept und holt den bekannten italienischen Kletterwand-Hersteller SintROC & Ecogrips mit ins Boot – ein Pionier dieser Branche, der europaweit zu den Marktführern zählt. Ein paar Jahre später hat sich MasterRange als Verkaufsplattform von Produkten rund um den Klettersport etabliert. Gemeinsam mit SintROC &Ecogrips realisiert die bayerische Firma Anlagen, die das Felsklettern Indoor erlebbar machen – auf kompaktem Raum, in einer von Witterungseinflüssen unabhängigen Umgang und für jeden zugänglich.
Über die Jahre entstanden aus dieser Symbiose mehrere einzigartige Kletterlandschaften, die für Insider zu den modernsten und schönsten Deutschland zählen und ihrer Zeit stets ein Stück voraus sind. Im Kletterzentrum München West in Gilching beispielsweise wurden nach einer Idee von Architekt Ralf Gierlinger zum ersten Mal der Trainingsbereich kreisförmig um eine zentrale Station mit Kasse, Bistro, Boulderraum im Unter- und Obergeschoß angeordnet. Der Besucher ist dadurch von Anfang an vollständig von der künstlichen Kletterlandschaft umgeben.
Ziel von MasterRange Climbing Walls ist, den für den Firmenchef schönsten Sport der Welt möglichst vielen Menschen nahezubringen und sie dafür zu begeistern. Mit Hingabe entwickelt Christian facettenreiche, ungewöhnliche Wände und Routen die dem Nutzer Raum für Kreativität bieten. Dabei haben er sich nicht weniger vorgenommen, als die Vielfalt an Geländeformationen, die die Natur bietet und die unterschiedlichen Aufgaben, die aus ihnen resultieren, in Bereichen zu projizieren, in denen diese normalerweise nicht vorzufinden sind. So versah MasterRange zusammen mit SintROC & Ecogrips beispielweise eine Gebäudekante im Außenbereich eines Kletterzentrums mit einer weitgehend naturgetreuen Versinterung, ähnlich wie sie in Thailand vorkommt. In der Campo Aktiv Arena – einem mittlerweile eingestellten Freizeitpark in Hannover – bestand sogar die Möglichkeit, an einem Überhang unter einem Künstlichen Wasserfall zu klettern.
Landschaftsarchitektur der Vertikalen
Was eine reizvolle künstliche Kletterlandschaft ausmacht, kann kaum jemand besser beurteilen als Christian Bindhammer. Er kennt nicht nur aufgrund seiner jahrelangen Wettkampf-Erfahrung all das, was die Branche braucht und fordert. Er hat zudem mit eigenen Augen, Händen und Füßen ein umfassendes sinnliches Wissen um die verschiedensten Felsformationen erworben, die die Gebirge Europas, Amerikas und Asiens bereithalten.
So werden seine geballte praktische Erfahrung in visionäre Designs umgesetzt. Die persönlichen Projekte am Fels inspirieren ihn stets zu neuen Variationen. Die Devise lautet: Nicht reinpflastern, sondern gestalten. Nicht Wände in die Halle hängen, sondern rundum bekletterbare Landschaften konzipieren.
Eine erfolgreiche Partnerschaft
Gemeinsam mit ihrem italienischen Partner SintROC & Ecogrips betreut die Firma MasterRange die Entstehung von maßgeschneiderten künstlichen Kletterlandschaften von der Idee bis zur fertigen Anlage: Entwurf, Visualisierung, Planung, Produktion, Realisierung und Wartung liegen in einer Hand, die Qualität garantiert. Als einer der wenigen Routensetzer Deutschland mit internationaler Lizenz Christian Bindhammer zu besonderen Anlässen, wie etwa der Weltmeisterschaft 2011, den Routenbau. Für kommerzielle Kletteranlagen zählt auch das Setzten neuer Routen – neben der jährlichen Kontrolle im Rahmen eines Wartungsvertrags – zu den Services von MasterRange. Ein Team erfahrener, ausgebildeter Routensetzer stattet die Halle unter Anleitung des Firmenchefs mit abwechslungsreichen Routen in einer angemessenen Schwierigkeitensverteilung aus.
Die Vision lebt weiter
Hallenbetreiber garantiert MasterRange möglichst viel Kletterfläche auf kleinem Raum. Eine filigrane Stahlkonstruktion im Hintergrund der Platten – eines der Markenzeichen der SintROC & Ecogrips-Anlagen - macht das möglich. Wo andere aus Kostengründen eine klobige Holzkonstruktion verwenden, greift der Hersteller auf einen maximal 30 Zentimeter starken Wandfuß zurück, der dennoch rundum bekletterbar ist. Das wirkt leicht und lässt den Aufenthaltsbereich der Kletterer mehr Fläche und Licht. Die Anlage wird heller und freundlicher. Ein Eindruck, den einen entsprechende Farbgebung der Kletterwände noch verstärkt.
Die Nutzer profitieren von einer anspruchsvollen Trainingslandschaft, die bewusst so angelegt ist, dass auch bei großem Andrang ein geringerer Geräuschpegel herrscht als in herkömmlichen Anlagen – und weniger Gedränge. Mittlerweile sind Material und Statik so ausgeklügelt, dass die eine weitgehend intuitive Routengestaltung ermöglichen. So werden die Tritte beispielsweise nicht nur aufgeschraubt, sondern sind bereits Teil der Oberflächenstruktur. Dreidimensionale Geländewechsel, Kanten und Verschneidungen simulieren Situationen, die sonst nur die Natur bereithält.
Ein urtrügliches Zeichen für die Wertschätzung der Arbeit des Allgäuers in der Branche ist die Tatsache, dass der Deutsch Alpenverein (DAV) ihm und ihrem erfahrenen internationalen Team die vertrauensvolle Aufgabe übertragen hat, die Wände für seine Boulderwettkämpfe aufzubauen. SintROC & Ecogrips ist zusammen mit MasterRange offizieller Partner der DAV-Bouldercups und damit auch Förderer des Spitzensports. Der Firmenchef entwickelte einen speziell für den Einsatz auf nationalen und internationalen Boulder-Events in Deutschland vorgesehenen Boulderturm und übergaben ihn fertig an den Deutschen Alpenverein.


